0. Einleitung

Heutzutage gibt es viele freizugängliche Informationen zum Thema Geldanlage und Erstellen eines Portfolios. Wer viel Zeit mitbringt, kann sich mit dem Thema intensiv auseinandersetzen und sein Kapital nach gutem Gewissen anlegen. Für viele führt der Weg jedoch zur Bank und zur hiesigen Beratung. Was jedoch einige nicht wissen, dass der Bankberater für die verkauften Finanzprodukte eine Provision erhält. Für jeden abgeschlossenen Vertrag erhält er eine Provision, weshalb er befangen ist und nicht neutral beraten kann. Aus diesem Grund gibt es Honorarberater, die ohne Provision arbeiten. Die Beratung erfolgt neutral und die Kunden erhalten eine unbefangene Auskunft. Wir zeigen dir, wie du eine gute Honorarberatung findest und alle Vorteile nutzen kannst.

1. Honorarberatung Ratgeber

Nachfolgend zeigen wir dir, was eine Honorarberatung ist, wie du eine Beratung findest, wie hoch die Kosten sind und welche Vorteiles es gibt.

1.1 Was ist eine Honorarberatung?

Bei der Honorarberatung vereinbart der Berater mit jedem Kunden ein Honorar für seine geleistete Arbeit. Der Honorarberater kann zur Altersvorsorge beraten, wie man einen guten Anlagemix erreicht, welchen Versicherungsschutz man benötigt oder wie man einen Bau finanzieren kann. Dabei berechnet der Berater sein Honorar pauschal oder er rechnet stundenweise ab. Der Kunde muss keine Provision zahlen. Würde man stattdessen eine Anlageberatung erhalten, beispielsweise bei seiner Bank, handelt es sich nicht um eine eigentliche Beratung. Der Bankberater bekommt eine Provision für die Vermittlung und arbeitet daher als eine Art Verkäufer für den Produktanbieter. Daher ist es oft fraglich, was die Motivation hinter dem angebotenen Produkt ist. Vom angelegten Betrag bezahlt man schließlich die Provision für die Vermittlung. Daher kann eine Honorarberatung mehr Sicherheit und Vertrauen über die Beratung bieten.

1.2 Was können 3 schnelle Tipps sein, um Honorarberatung zu finden?

Wichtig ist, dass man einen echten Honorarberater findet. Ein erster Hinweis kann die IHK Registrierung sein. Grundsätzlich ist der Begriff Honorarberater nicht geschützt und es gibt keinen echten Honorarberater. Allerdings erkennt man anhand der IHK Registrierung, ob es sich um einen Honorarberater handelt. Dies steht im Impressum der Webseite. Wer auf der Suche nach einer Honorarberatung ist, möchte unabhängige Beratung und transparente Kosten. Zudem möchte man nicht zum Abschluss gedrängt werden. Ein echter Honorarberater bietet eine Pauschale oder Abrechnung per Stunde, schickt Kostenvoranschläge und diese stehen in einem schlüssigen Verhältnis zum Aufwand. ( Quelle: Honorarberatung in Stuttgart )

Weiter kann man falsche Honorarberater daran erkennen, dass die Höhe des Honorars von einem Abschluss abhängig gemacht wird oder daran, wie viel man anlegen möchte. Arbeitet der Berater nicht auf Stundenbasis oder ist der Aufwand unverhältnismäßig hoch, sollte man aufpassen. Auffällig ist es auch, wenn kein Kostenvoranschlag verschickt wird und nur von vagen Zahlen gesprochen wird.

Du solltest Infos zu folgenden Punkten bereithalten. Persönliche Angaben wie Familienstand und berufliche Situation und künftige Aussichten. Informationen über dein Einkommen und Vermögen sowie vorhandene Finanzprodukte wird abgefragt. Deine finanziellen Ziele sowie Risikobereitschaft entscheiden über die gewählten Produkte.

1.3 Was kostet eine Honorarberatung?

Eine Honorarberatung kann unterschiedlich hohe Preise haben. Der Berater prüft zunächst verschiedene Faktoren wie die Risikobereitschaft und welches Ziel der Kunde verfolgt. Dabei fallen mindestens 10 Stunden Arbeitszeit an. Wenn man Geld sparen möchte, kann man selbst Angebote einholen und Arbeit abnehmen. Honorarberatungen gibt es entgegen der herrschenden Meinung für jeden Geldbeutel. Ein Berater kann sich auf spezielle Kundengruppen spezialisieren und ansprechen. Daher sind Berater für jeden zu finden. Der Stundensatz liegt im Schnitt bei 150 Euro zuzüglich der Mehrwertsteuern von 19 Prozent. Allerdings kann der Berater auch höhere Stundensätze über 200 Euro ansetzen, wenn die Qualität stimmt.

Die Beratung für eine Geldanlage kostet üblicherweise in etwa 1.250 bis 2.000 Euro. Wird dabei noch das Portfolio überprüft steigen die Kosten um bis zu 1.500 Euro an. Eine Altersvorsorgeberatung ohne bestehende Produkte kostet in etwa 1.250 bis 2.000 Euro. Mit bestehenden Produkten kann es bis zu 1.000 Euro teurer sein. Eine Beratung zur Berufsunfähigkeit kann 1.000 bis 1.250 Euro kosten und eine Beratung zur Finanzplanung 1.750 bis 3.000 Euro. Dahingegen kostet eine Beratung für eine private Krankenversicherung in etwa 1.250 bis 1.750 Euro. Daran kannst du ungefähr festmachen, mit welchen Preisen du rechnen kannst.

1.4 Was sind die Vorteile bei der Honorarberatung?

Die Vorteile sind wie bereits genannt, dass der Honorarberater höhere Qualität bieten kann als der Bankberater. Der Honorarberater berät unabhängig einer Provision und hat demnach kein Interesse, ein ganz bestimmtes Produkt zu verkaufen, nur um eine Provision zu erhalten. Er wird vom Kunden bezahlt und nicht etwa vom Anbieter eines Produktes. Wenn nicht die Provision zählt, kann sich der Honorarberater Zeit nehmen, um das geeignete Produkt zu finden. Er kann finanzielle Verhältnisse analysieren, Ziele und auch wie risikobereit ein Kunde ist.

Der Honorarberater bietet beispielsweise im Bereich Altersvorsorge kostengünstige Produkte an, die helfen, Kapital zu erhöhen. Man erzielt mehr Rendite bei gleichem Einsatz. Bei einem Vertrag ohne Provision kann bei Abschluss einer Riester-Rente oder gewöhnlichen Rentenversicherung über 15 Prozent mehr Rendite erzielt werden. Aber auch bei Geldanlagen in ETFs oder Fonds erreicht man eine bessere Ausgangslage durch den Honorarberater ohne Provision als bei einer Beratung mit Provision. Die Finanzprodukte sind effektiver und zudem auch kostengünstiger. Die Berater können unabhängig beraten und es entsteht kein Interessenkonflikt. Auch beim Abschluss von privaten Krankenversicherungen und Berufsunfähigkeitsversicherungen hat man durch eine Honorarberatung Vorteile. Der Vermittler ist unbefangen und erhält kein Geld für den Abschluss. Er kann Tarife empfehlen, die andere Berater nicht empfehlen würden.

2. Abschlussfazit und Empfehlung

Ein Finanzberater kann eine große Hilfe sein. Wenn man seinem Berater vertraut, kann er helfen, bestmögliche Entscheidungen über das vorhandene Kapital zu treffen. Wer sich nicht selbst stundenlang mit Geldanlageoptionen beschäftigen möchte, sollte sich an einen Berater wenden. Allerdings sollte man darauf achten, einen guten Honorarberater zu finden, der unbefangen beraten kann. Er sollte sich nicht durch Provisionen finanzieren, um Interessenkonflikte zu vermeiden. Der Honorarberater kann zwar auf den ersten Blick hohe Summen verlangen, auf lange Frist gesehen erhält man durch seine Anlagen mehr Rendite. Anderenfalls würde die Provision des Bankberaters von der Rendite abgezogen werden.

3. Produktempfehlungen

3.1 Der Weg zur finanziellen Freiheit: Die erste Million Taschenbuch – 1. April 2003

Der Autor Bodo Schäfer hat in seinem Buch „Der Weg zur finanziellen Freiheit“ welches im Jahr 2003 erschien genau aufgelistet, wie Unternehmen und Angestellte finanzielle Unabhängigkeit erreichen. Gerade in Krisenzeiten wird einem bewusst, wie wichtig die finanzielle Freiheit ist. Wohlstand bietet Frieden und Sicherheit und kann durch einfache Techniken erreicht werden. Bodo Schäfer zeigt, wie wirksam die Techniken sind und wie jeder, wenn er diszipliniert sein Ziel verfolgt, dieses auch erreichen kann. Er teilt sein Wissen zum Thema Schulden loswerden, Geld richtig sparen, erhöhen des Einkommens und teilt Insiderwissen über Geldanlagen. Mit Sachkenntnis zeigt er den Lesern einen Weg zu ersten Millionen auf.