Um sich weiterzuentwickeln oder bestimmte Projekte abzuschließen ist Kapital notwendig. Oftmals besteht aber das Problem, dass man eventuell noch frisch am Markt ist und die Bank einem keinen weiteren Kredit mehr gewährt. In den letzten Jahren haben sich auf dem deutschen Markt einige alternative Finanzierungsformen etabliert, welches immer populärer werden und in Anspruch genommen werden.

Factoring

Beim Factoring werden offene Forderungen, die gegenüber einem Unternehmen bestehen, an Factoring-Unternehmen verkauft. Hierdurch entsteht der Vorteil, dass die Liquidität umgehend wächst und die eigene Buchhaltung das Geld nicht mehr eintreiben muss. Bevor das Factoring aber ausgeführt werden kann, muss natürlich eine Bonitätsprüfung durchgeführt werden. Das Factoring-Unternehmen muss schließlich auf der sicheren Seite sein. Im Anschluss werden die Forderungen an den Factor verkauft und dieser zahlt dem Unternehmen eine Summe in höhe von 80-90%. Der Rest wird erst überwiesen, sobald der Kunde die offene Forderung an den Factor beglichen hat. Im Regelfall bekommt der Kunde die neuen Bankdaten mitgeteilt und kann die Rechnung direkt an den Factor überweisen.

Beim Factoring muss zwischen zwei Varianten unterschieden werden: dem echten und dem unechten Factoring. Beim echten Factoring wird das komplette Delkredererisiko vom Factor übernommen. Somit ist die Buchhaltung des Unternehmens komplett raus und muss sich um nichts mehr kümmern und kann die Forderung in die Akten legen. Beim unechten Factoring hingegen verbleibt das Risiko beim Unternehmen. Sollte der Kunde also nicht zahlen, haftet das Unternehmen noch für diese Nichtzahlung. Das Veritätsrisiko bleibt in der Regel aber bei dem Unternehmen, welches die Forderungen verkauft.

Da jedes Unternehmen verschiedene Konditionen anbietet, sollte man im Vorhinein Factoring vergleichen und nach Erfahrungsberichten schauen, damit nicht unnötig viele Gebühren gezahlt werden.

FineTrading

Beim FineTrading können Waren vorfinanziert werden, weshalb diese Methode auch unter dem Begriff Warenvorfinanzierung bekannt ist. Diese Methode wird hauptsächlich angewandt, wenn sämtliche Kredite ausgereizt sind und die Hausbank einem keinen mehr gewährt. Beim FineTrading wird die Ware über einen Mittelsmann gekauft. Der FineTrader bestellt die Ware bei einem Lieferanten und dieser liefert diese direkt an den Kunden. Der FineTrader begleicht die Rechnung des Lieferanten umgehend unter Abzug von Skonto. Durch diese sichere Zahlung können meist auch noch gute Konditionen ausgehandelt werden. Im Anschluss erstellt der FineTrader seine Rechnung und übermittelt diese dem Kunden. Diesem wird meist eine Zahlungsfrist zwischen 90 und 120 Tagen eingeräumt, um die Summe zu begleichen. Durch diese vorzeitige Liquidität können bestimmte Projekte, Lastspitzen etc. durchgeführt werden, um das Geld zu investieren und im Optimalfall zu vervielfachen.

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